Koh Tao ist erst seit vergleichsweise kurzer Zeit besiedelt. Die ersten Bewohner ließen sich 1947 auf der Insel nieder, weitere folgten überwiegend von Koh Phangan. Offiziell sind rund 2.350 Einwohner registriert, tatsächlich leben jedoch etwa 8.000 Menschen auf der Insel.
Koh Tao ist für viele Thailänder aus anderen Regionen sowie Auswanderer aus aller Welt zu einer zweiten Heimat geworden. Die meisten stammen aus Asien oder Europa. Ein Großteil der thailändischen Bevölkerung kommt aus Südthailand und spricht den dortigen Dialekt. Die meisten Einwohner leben in den drei Hauptorten Mae Haad, Sairee Beach und Chalok Baan Kao.
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Zwei besondere Eigenschaften der thailändischen Kultur sind Rücksichtnahme und Gastfreundschaft. Rücksichtnahme bedeutet, auf die Gefühle anderer zu achten und Konflikte möglichst zu vermeiden. Gastfreundschaft ist tief in der Kultur verankert. Thailänder sind freundlich, großzügig und helfen anderen gerne. Besucher oder Freunde werden häufig spontan eingeladen, gemeinsam zu essen.
Die Menschen auf Koh Tao gelten als herzlich, entspannt und offen. Viele Bewohner haben sich bewusst für das ruhige Inselleben entschieden und genießen den einfachen Lebensstil.
Etwa 95 % der Bevölkerung Thailands sind Buddhisten, rund 4 % Muslime und 1 % gehören anderen Religionen an. Das Fundament des Buddhismus ist das Bestreben, Dukkha (Leiden und Unvollkommenheit) zu überwinden. Dies geschieht durch die Erkenntnis, dass es kein dauerhaftes Selbst, kein Ego und keinen Besitz gibt, der einem „Selbst“ gehört. Körper und Geist werden als natürliche Prozesse verstanden, an denen man nicht festhalten sollte.
Der Buddhismus lehrt außerdem, dass jeder Mensch durch eigene Erfahrung und Einsicht Erkenntnis erlangen kann. Viele Buddhisten besuchen bei Voll- und Neumond einen Tempel, um Verdienste zu erwerben. Am frühen Morgen sieht man entlang der Straßen häufig Mönche, die Almosen von der Bevölkerung entgegennehmen.
König Chulalongkorn (Rama V, 20. September 1853 – 23. Oktober 1910) zählt zu den bedeutendsten und beliebtesten Königen Thailands. Er bewahrte die Unabhängigkeit des Landes während der Kolonialzeit, reformierte die Verwaltung grundlegend und führte das damalige Siam in die Moderne.
Der offiziell als Wat Koh Jaroen Santi Dharma bekannte Tempel liegt 300 Meter nördlich von Mae Haad an der Hauptstraße. Hier kommen Einheimische zusammen, um Verdienste zu erwerben, Predigten zu hören oder Trauerfeiern abzuhalten. Der Tempel dient außerdem als Gemeindezentrum für Versammlungen und Seminare.
Viele Einheimische verehren die beiden Felsgeister Hin Taa Toh und Hin Yaai Mae. Sie gelten als Schutzgeister, die vor Naturkatastrophen und Unglück bewahren, insbesondere bei Fahrten auf dem Meer. Das Geisterhaus ist ein Ort des Gebets und der Verehrung.

Statue von König Rama V am Laem Jor Por Ror
Verhaltensregeln im TempelTempel sind in Thailand heilige Orte und sollten mit Respekt besucht werden. Tragen Sie angemessene Kleidung: keine Shorts oder ärmellosen Oberteile, und Röcke oder Hosen sollten die Knie bedecken. Frauen dürfen Mönche nicht berühren. Wenn Sie einem Mönch etwas überreichen möchten, legen Sie es auf das dafür vorgesehene Tuch. In der thailändischen Kultur gelten die Füße als unrein. Richten Sie Ihre Füße daher niemals auf eine Buddha-Statue, auf Mönche oder auf andere Menschen. |

18/3 Moo 3, Koh Tao
Surat Thani 84360 THAILAND
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